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Beweidung mit Burenziegen

Burenziegen bei Schleching


Heckrinder im Astener Moos

Heckrinder im Astener Moos


Kind und Rind

Beweidungsprojekte schaffen auch Raum für Begegnungen von Mensch und Natur


Tausendgüldenkraut

Das Licht liebende Tausendgüldenkraut wird durch extensive Beweidung gefördert

Extensive Beweidung

Extensive Beweidung

Für die Offenhaltung von artenreichen Grünlandflächen stellt sowohl auf trockenen als auch auf feuchten Standorten die extensive Beweidung eine Alternative zur Mahd dar, zumal viele dieser Flächen über die Jahrhunderte hinweg unter Weideeinfluss standen.

Extensiv bedeutet, dass die Flächen nicht gedüngt werden, keine Zufütterung erfolgt und insofern nur eine begrenzte Zahl an Tieren pro Flächeneinheit eingesetzt wird. Dadurch werden die Wuchsbedingungen für viele seltene, Licht und magere Standorte liebende Pflanzen- und Tierarten erhalten und gefördert. Zudem entsteht durch das unterschiedliche Fraßverhalten und den Tritt des Viehs auf der Weide ein vielfältiges Mikrorelief (z. B. offene Bodenstellen, kurzrasige Bereiche, Geilstellen, Dunghäufen), das zahlreichen speziell darauf angepassten Arten Lebensmöglichkeiten bietet und dadurch die Artenvielfalt v. a. bei der Tierwelt erhöht.

Die Beweidung kann durch Rinder, Pferde, Schafe und Ziegen erfolgen. Letztere werden vor allem dann eingesetzt, wenn es darum geht, den Gehölzbewuchs zurück zu drängen. Hierbei werden jeweils Tierrassen eingesetzt, die besonders widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse sind und die auch mit weniger hochwertigem Futter gut zu recht kommen. Oft sind es alte Rassen wie z.B. Tauernschecken (Ziegen), die diese Voraussetzungen am besten erfüllen und deren Erhalt uns ein besonderes Anliegen ist.

Aktuelle Beweidungsprojekte (Auswahl)
• Wiesen südlich des Naturschutzgebietes „Endmoränenweiher bei Asten“ (Astener Moos) zwischen Brunn und Laufing im Stadtgebiet Tittmoning (ca. 5 ha): Ganzjahresbeweidung mit Heckrindern (zurück gezüchtete Auerochsen)
• Ehemalige Kiesgrube bei Schmidseidl in der Gemeinde Engelsberg (ca. 5 ha): Mischbeweidung mit alten Rinderrassen (Pinzgauer, Rotes Höhenvieh) und Ziegen (Tauernschecken) von März bis Dezember
• Kalkmagerrasen auf dem Grünbühel am Ortsrand von Reit im Winkl (ca. 1 ha): Beweidung mit Ziegen und Schafen von Mai bis Oktober
• Ehemalige Kiesgrube in der Gemeinde Chieming zwischen Fehling und Hart (ca. 2 ha): Beweidung mit Schottischen Hochlandrindern von Mai bis Oktober
• Hang unterhalb der Streichenkirche bei Schleching (ca. 0,2 ha): Zweimalige Beweidung mit Burenziegen während des Sommers, um die Blickachse ins Achental frei zu halten


Weiterführende Links:
Ziegenrasse Tauernschecken
Verein zur Förderung der Auerochsenzucht (VFA) e.V.