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Kiebitz-Gelege

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Küken, einen Tag alt

Küken, einen Tag alt


Küken in der Nestmulde

Küken in der Nestmulde


Kiebitz Jungvogel

Kiebitz Jungvogel


Kiebitz Jungvogel

BayernNetzNatur – Projekt „Netzwerke für den Kiebitz“

Netzwerke für den Kiebitz

Die Zahl der Kiebitze, mit ihren Land auf Land ab bekannten „Kie-witt“ Rufen, hat in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen. Besonders im Frühjahr fallen die Vögel mit ihren gewagten Flugmanövern auf, bei denen abwechselnd das schwarze oder weiße Gefieder zu sehen ist.

Kiebitze brüten auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, die sich allerdings in den letzten Jahren stark verändert haben. So sind Großteile ihrer früheren Lebensräume, nasse und sumpfige Wiesen, Weiden, Moore oder Sümpfe, verschwunden. Deshalb weicht der einst typische Wiesenbrüter zunehmend auf Ackerflächen aus, die ihm im Frühjahr mit ihrem lückenhaften kurzen Bewuchs und der zumeist feuchten Umgebung als idealer Brutplatz erscheinen. Problematisch wird es für den bodenbrütenden Vogel, wenn es in den folgenden Wochen zur Bewirtschaftung dieser Flächen kommt. Durch die Bodenbearbeitung und die anschließende (Mais-) Aussaat kann es dann zu Verlusten der Nester, Eier und auch von Küken kommen.

Um dieser Problematik zu begegnen, wurde ein landkreisübergreifendes BayernNetzNatur-Projekt „Netzwerke für den Kiebitz“ über die bestehenden Gebiete hinaus in den Landkreisen Traunstein, Rosenheim und Altötting ins Leben gerufen. Finanziert wird das Projekt vom bayerischen Naturschutzfonds und dem Bezirk Oberbayern. Durchgeführt wird es von den Landschaftspflegeverbänden Altötting und Traunstein sowie dem Landkreis Rosenheim.

Ziel ist es, über die Entwicklung modellhafter Strategien eine dauerhafte Sicherung der lokalen Kiebitzbestände zu gewährleisten. Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Landwirten können die Nester vor der Bewirtschaftung abgesteckt und bei der Bearbeitung ausgelassen werden. Die Landwirte können so einen wertvollen Beitrag zum Kiebitzschutz leisten und die Kommunen unterstützen das Engagement mit einer kleinen Prämie.

Für den Schutz der Kiebitze im Landkreis braucht das Projekt Landwirte, die den Kiebitz auf ihren landwirtschaftlichen Flächen unterstützen sowie Helfer, die Kiebitze beobachten und melden möchten. Wenn Sie - als Landwirt oder Vogelbeobachter- Interesse an einer Mitarbeit haben, melden Sie sich bitte bei Frau Bettina Gschlößl.

Bettina Gschlößl
Landschaftspflegeverband Traunstein e.V.

Papst-Benedikt-XVI.-Platz, 83278 Traunstein
Tel. 0861/58-359 Fax 0861/58-9539 Handy: 0173/5802426
E-Mail: Gschloessl.LPV@Traunstein.Bayern

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Weblinks zum Thema: https://www.br.de/mediathek/video/tierschutz-das-projekt-netzwerke-fuer-den-kiebitz-av:5d1a4726e1ad4c001afc2d83
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/artenschutz/kiebitz/19483.html

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